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Bedienungsanleitung Triebel Waffenwerkzeuge - Wiederladematrizen

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Einstellanweisung, Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise zu Original Triebel Wiederladematrizen

Rechtliche

Rechtliche Voraussetzungen zum Herstellen von Munition Rechtliche Voraussetzungen zum Herstellen von Munition In Deutschland unterliegt die hergestellte Munition dem Waffengesetz (WaffG). Beachten Sie außerhalb Deutschlands die Gesetze und Regelungen des jeweiligen Landes zu der hergestellten Munition. Alle Werkzeuge und Komponenten zum Wiederladen von Patronenhülsen sind frei erhältlich, allerdings unterliegt in Deutschland der Erwerb von Treibladungsmittel dem Sprengstoffgesetz und dessen strenger Kontrolle. Zum Erwerb des Treibladungspulvers (Nitrozellulose- oder Schwarzpulver) wird eine Erlaubnis benötigt, für den nicht gewerblichen Bereich eine Erlaubnis nach § 27 des Sprengstoffgesetzes, welche auf 5 Jahre befristet ist und dann verlängert werden muss. Fachkunde und allgemeine Zuverlässigkeit reichen dazu nicht aus. Erlaubnis zum Laden und Wiederladen von Patronenhülsen Um die fachliche Kompetenz zu erhalten Munition herzustellen, muss ein anerkannter Lehrgang mit anschließender Sachkundeprüfung nachgewiesen werden. An einem solchen Lehrgang darf nur teilnehmen, wer über eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nach Sprengstoffgesetz verfügt. Diese Bescheinigung wird ausgestellt, wenn die zuständige Behörde die Zuverlässigkeit des Antragstellers geprüft hat. Dazu werden in Deutschland das Bundeszentralregister sowie das Gewerberegister eingesehen und Auskünfte bei Polizei und Staatsanwaltschaft eingeholt. Schwebende Ermittlungs- oder Strafverfahren sowie entsprechende Einträge im Führungszeugnis gelten als Gründe, die Unbedenklichkeit anzuzweifeln und die Bescheinigung zu verweigern. Außerhalb Deutschlands können andere Regelungen gelten, bitte erkundigen Sie sich bei den zuständigen Behörden, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um Munition herzustellen. www.triebel-guntools.de 6/37 Bedienungsanleitung-2.0

Hinweise zum Einstellen von Wiederladematrizen Hinweise zum Einstellen von Wiederladematrizen Das Wiederladen von Patronen für Handfeuerwaffen wird meist wegen der individuellen Anpassung der Munition an den beabsichtigten Zweck durchgeführt. Beachten Sie die beschriebenen Vorgehensweisen in dieser Bedienungsanleitung, dann ist das Kalibrieren von Patronenhülsen und setzen des Geschosses kein Problem. Zum Erwerb von Treibladungspulver, das dem Sprengstoffrecht unterliegt, sind Grundkenntnisse im Sprengstoffrecht (Erwerb, Umgang, Lagerung etc.) ebenso erforderlich wie zumindest Grundkenntnisse in der Messtechnik und der allgemeinen Mechanik. Die Matrizenkörper haben das gängige Gewinde UNF 7/8“-14 Gang oder UNF 1 ¼“-12 Gang und passen somit in alle handelsüblichen Wiederladepressen. Große Kaliber ab z.B. 50 BMG werden in 1 1/2" gefertigt. Halten Sie die Matrize stets sauber und schützen Sie sie bei Nichtgebrauch mit einem Konservierungsmittel vor Rost. Reinigen Sie vor Gebrauch vor allem die Innenkontur und versehen Sie sie mit einem hauchdünnen Film Kalibrierfett. Eine Überprüfung der von Ihnen gefertigten Munition durch ein Beschussamt gibt Ihnen die Sicherheit, sowohl die Maße als auch die Ladedaten eingehalten zu haben! Grundsätzlich gilt: Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich! Unsere Wiederladematrizen werden üblicherweise einsatzbereit ausgeliefert. Zur Anpassung an Ihre Anforderungen sind folgende Bauteile austauschbar. Dadurch können Sie einfach auf z.B. unterschiedliche Hülsenwandstärken oder Geschoßformen reagieren. Führungshülsen Geschoss-Setzstempel Innenkalibrierer Halskalibrierringe www.triebel-guntools.de 7/37 Bedienungsanleitung-2.0

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